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Originaltitel: Feast (USA, 2005)
Untertitel: They're Hungry. You're Dinner.
Laufzeit: ca. 95 min
Regie: John Gulager
Darsteller:
Duane Whitaker, Balthazar Getty, Chauntae Davies, Diane Goldner, Josh Zuckerman, Navi Rawat, Eric Dane
FSK: Rated R for pervasive strong creature violence and gore, language, some sexuality and drug content.
Plot:
17 Leute sind in einer Bar gefangen und gezwungen gegen Monster zu kämpfen. ;)






Maquita weiß:
- Clu Gulager, der den Barkeeper spielt, ist der Vater des Regisseurs, Diane Goldner, die "Harley Mama" spielt, seine Frau.
- Die Rolle des "Heros" wurde Mark Wahlberg angeboten, der jedoch ablehnte. Josh Duhamel, den wir aus "Las Vegas" kennen, musste aus terminlichen Gründen absagen.
- Der Film ist Teil des "Project Greenlight 3", einem Projekt von Matt Damon und Ben Affleck (*würg*)
- Der Regisseur wollte ursprünglich seinen Freunden Vincent Gallo und Sage Stallone die Rolle der beiden Brüder geben, doch der Produzent war dagegen.
- Das ursprüngliche Script für den Film war um einiges witziger, doch die Produzenten mussten vieles rausschneiden, um das Budget nicht zu sprengen.
- In "Feast" hat nur ein Character einen Namen: Cody, der kleine Junge. Außerdem sagte Bozo einmal zu Grandma: "Not now, Flo." Das waren die einzigen Stellen, an denen irgendjemand beim Namen genannt wurde.
- Regisseur John Gulager gewann beim Austin Fantastic Fest den Jury Award in der Kategorie "Best Director" für "Feast".
- Navi Rawat kennen wir als Theresa aus "The OC", Balthazar Getty aus "Charmed" und "Alias" und Eric Dane wird bald bei "Grey's Anatomy" als Dr. Mark Sloan zu sehen sein.
Maquita sagt:
Der kürzeste Plot, den ich je geschrieben hab. Aber mit "17 Leute sind in einer Bar (erinnert etwas an "From Dusk till Dawn")gefangen und gezwungen gegen Monster zu kämpfen" ist alles zu "Feast" gesagt. Und genau das ist das tolle an dem Film. "Feast" ist absolut ironisch: schon am Anfang werden die einzelnen Barbesucher vorgestellt. Keiner von ihnen (außer dem Jungen) hat einen Namen, sie heißen "Bartender", "Hero" oder "Honey Pie". Außerdem wird schonmal eine Prognose zur Lebenserwartung abgegeben. Bei "Bartender" wird z. B. ein schrecklicher Tod in der 70. Minute vorhergesagt.
Die Monster tauchen einfach so aus dem Nichts auf und es wird auch bis zum Schluss keine doofe Erklärung dafür geliefert, die ohnehin niemanden interessiert. Die Monster sind nun mal einfach da. Nach der ersten halben Stunde wurden schon so viele abgeschlachtet, dass ich dachte, der Film kann jetzt nicht mehr lange gehen. Aber die Produzenten haben es tatsächlich geschafft das ganze noch auf 95 Minuten auszudehnen. "Feast" ist aber zu keiner Minute langweilig, weil eigentlich immer dann, wenn gerade mal ein paar Minuten nix passiert ist wieder einer gefressen wird. Und das nicht immer kurz und schmerzlos. Daher der hohe Blutfaktor: an Splattereffekten wurde nicht gespart. Besonders "schön": die Szene, in der Bozo ein Auge verliert. Einziger Wehmutstropfen: die Schnitte sind zum Teil so schnell, dass man überhaupt nicht sehen kann, was gerade passiert.
Vorhersehrbar ist "Feast" ebenfalls nicht, denn die Charaktere sind alle so unnötig, dass man nicht wirklich erahnen kann, wer wohl übrig bleiben wird. Am Ende gibt's nochmal einige Lacher und die letzte Szene hätte besser nicht sein können...;)
Insgesamt kein Film für Anspruchsvolle, die gerne eine Story haben, die gibt es nämlich eigentlich nicht. Für Splatterfans ein Muss.
Wann bzw. ob "Feast" auch in Deutschland auf den Markt kommt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Ich schätze aber eher nicht, denn für's Kino müsste zu viel geschnitten werden und ob die DVD hierzulande so erfolgreich wäre ist fraglich. Aber wer weiß...
9 von 10 Sternchen und 5 von 10 für den tollen Humor (was für einen Horrofilm durchaus viel ist...;)).
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