Bewertung:
Humor:
Spannung:
Splatterfaktor:
Herz:

Originaltitel: The Grudge (Japan/USA/Deutschland, 2004)

Untertitel: It never forgives. It never forgets. / Once you see it, you can never forget. Once it sees you, you can never escape. / They say that when someone dies in a powerful rage. A curse is made. / Do you have a grudge? / The curse is about to claim another victim. / Even if you die, you can never escape.

Laufzeit: ca. 92 min

Regie: Takashi Shimizu

Darsteller:

Sarah Michelle Gellar, Jason Behr, William R. Mapother, Clea DuVall, Kadee Strickland, Ryo Ishibashi, Yoko Maki, Yuya Ozeki, Takako Fuji

FSK: 16 (in den USA Rated PG-13 for mature thematic material, disturbing images/terror/violence, and some sensuality)

Plot:

Karen (Sarah Michelle Gellar) ist eine Austauschstudentin in Tokio und arbeitet nebenbei als Pflegerin für soziale Dienste. Als eine Kollegin nicht zur Arbeit erscheint, erklärt sie sich naiverweise dazu bereit, deren Patientin zu übernehmen und macht sich auf den Weg zu einem zunächst völlig normal erscheinenden Haus. Dort angekommen findet sie eine ebenfalls amerikanische, alte Frau verwahrlost und in einem tranceartigen Zustand vor. Dann hört sie schließlich Geräusche auf dem Dachboden und erlebt bald den Horror ihres Lebens. In einer Rückblende erfährt der Zuschauer, welche übernatürlichen Kräfte ihr Unwesen treiben und wie viele Menschen durch einen fürchterlichen Fluch bereits ausgelöscht wurden. Dieser Fluch wurde durch ein schreckliches Ereignis einige Jahre zuvor in diesem Haus erschaffen und frisst sich nun, wie ein Virus, von Mensch zu Mensch. Jeder, der die Schwelle des Hauses übertritt, wird von ihm befallen und muss auf grausame Weise sterben. Es gibt kein Entrinnen, doch Karen beschließt nun mutig, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

(von filmstarts.de )



Maquita weiß:


Maquita sagt:


Einer der wenigen Filme, die ich mittendrin einfach abgeschaltet hab. Die erste Dreiviertelstunde war sowas von langweilig, dass ich tatsächlich nicht mehr weiterkucken wollte.
Eine Woche später fiel mir die DVD wieder in die Hand und ich beschloss ihn doch noch zu Ende zu kucken, damit ich wenigstens eine schlechte Kritik schreiben kann....^^

Ich halte generell nicht viel von japanischen Horror-Filmen: hat man The Ring gesehen, hat man alle gesehen...die haben's anscheinend mit gruseligen toten Kindern, die nach Rache sühnen. In "The Grudge" wird das Mädel mit den Haaren im Gesicht eben durch ein etwas Älteres mit riesen Augen und einen kleinen Jungen ersetzt. Beide sehen aus wie Schlümpfe und das Mädel macht zusätzlich noch permanent Kotzgeräusche...vermutlich sollte es sich mehr nach Ertrinken anhören, aber im ersten Moment dachte ich echt da kotzt jemand. ^^ Dafür gibt's einen Stern, weil das einfach so blöd war, dass man schon wieder drüber lachen konnte. Ich habe übrigens gelesen, dass das Geräusch mit einer Haarbürste gemacht wurde...*lol*

In der ersten Dreiviertelstunde passiert wie gesagt so gut wie nix interessantes...ein Typ springt ohne Grund aus dem Fenster (warum habe ich jetzt auch noch nicht verstanden), ein japanisches Mädel wird auf dem Dachboden von was auch immer gekillt und Sara Michelle Gellar nervt einfach nur mit ihrem immer gleichen "ich-stehe-ja-so-unter-Schock-Blick"...

An einer Stelle sieht sich der Detective ein Überwachungsvideo an, auf dem das Mädchen immer näher auf die Kamera zukommt. Ich hab nur darauf gewartet, dass sie wie in "The Ring" auch aus dem Fernseher kommt.

Ich glaube ich wäre nicht in der Lage, den Film mit eigenen Worten wiederzugeben, geschweige denn dieses ganze Durcheinander zu erklären. Das liegt wohl daran, dass dieses Remake eines Remakes, das auf "amerikanisch" getrimmt wurde durch unzusammenhängende Rückblenden nicht logischer wird. Außerdem wird der Fluch im japanischen Original von Person zu Person übertragen und am Ende wird erst erklärt, wie der Fluch zustande kam. Hier überträgt sich der Fluch nur auf Personen, die das Haus betreten und die Rückblenden sollen erklären, warum das alles passiert (was aber offensichtlich nicht funktioniert)..Es hat mich auch völlig verwirrt, dass das vermeindliche Mädchen verheiratet war und der Junge ihr Kind...

Das Ende von "The Grudge" hat dem ganzen Chaos lediglich die Krone aufgesetzt. Ich saß mit offenem Mund da, als der Abspann lief, weil ich nicht fassen konnte, wie man einen Film so enden lassen kann, nur um die Zuschauer dazu zu bringen sich auch noch 1 1/2 langweilige Stunden The Grudge 2 und 3 anzusehen...ich hab noch immer nicht verstanden, warum die beiden nicht mit gutem Zureden zu stoppen sind (wie in "The Ring"), geschweige denn WIE die Opfer eigentich getötet worden sind...vom bloßen ankucken werden die ja wohl nicht tot umgefallen sein...
Trotzdem interessiert mich das nicht brennend genug mir die beiden nächsten Teile noch anzutun...

Irgendwie muss ich jetzt aber die restlichen 3 Sterne noch rechtfertigen...^^
Ein Stern für die Szene, in der die Schwester eines der Opfer eine Tür öffnet und Kayako dort sitzt...da bin ich mal kurz erschrocken...
Ein Stern für das unter-der-Decke-hervorkriechen...das war schon immer mein Albtraum...und ein Stern für die letzte Szene, die ich jetzt gnädigerweise nicht verrate, falls sich jemand den Film tatsächlich noch ansehen will...

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