
Anzahl der Opfer:
unbekannt
Zeit:
70er Jahre des 19. Jahrhunderts
Biografisches:
Die Bender Family lebte in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in Cherryvale im Labette County / Kansas. Zwischen 1871 und 1873 wohnte die vierköpfige Familie in einer Blockhütte in den Wäldern von Kansas und verkaufte Lebensmittel und Getränke an Reisende.
Details der Morde:
Wenn ihnen ein Kunde wohlhabend erschien begann Kate, die 24jährige Tochter der Benders, mit dem Gast
zu flirten und überredete ihn, zum Essen zu bleiben.
Die Hütte war mit einem Vorhang geteilt. Wenn sich der Gast mit dem Rücken zum Vorhang sitzend, seiner Mahlzeit widmete, wurde er von dem um die
60 Jahre alten, deutschstämmigen John Bender oder seinem 27jährigen Sohn John Junior, der hinter dem Vorhang lauerte mit einem Schmiedehammer
erschlagen, ausgeplündert und anschließend im Wald vergraben.
Das letzte Opfer der Familie war Dr. William H. York. Er war auf dem Heimweg zu seinem Bruder, den er besucht hatte, verschwunden.
Dieser machte sich daraufhin auf die Suche nach York.
Unterwegs hörte er von den Erzählungen zweier Reisender, die bei den Benders zu Abend gegessen hatten und überzeugt waren, dass
die Familie irgend etwas gegen sie im Schild führte. Mit gezogenem Revolvern hatten sie ihren Rückzug aus der Hütte der Benders
angetreten.
Am 5. Mai 1873 brauch Colonel York zusammen mit einem Trupp Freiwilliger auf, um die Benders aufzusuchen.
Doch die hatten sich bereits abgesetzt. Unterhalb einer Falltür stieß man auf elf Gräber mit Opfern: neun Männer, einer jungen
Frau und einem kleinen Mädchen.
Das Ende:
Die "Höllen-Benders" schienen wie vom Erdboden verschluckt.
Doch Anfang des 20. Jahrhunderts erzählten zwei Männer, die damals bei dem Suchtrupp beteiligt waren unabhängig voneinander,
man habe der Familie damals ein derart schreckliches Ende bereitet, dass ale Beteiligten sich damals geschworen hatten, nie
darüber zu reden.
Die völlig verstümmelten Leichen von John, John Junior, Kate und Ma Bender wurden angeblich in einen Brunnen geworfen.
Die Leichen wurden jedoch nie gefunden...
Anmerkung:
Ich fand das sehr interessant, weil witzigerweise ein Prof von mir auch Bender heißt (verschweigen Sie mir da
was? ;)) und es heißt "There are those who believe that beyond a doubt that identical family can be found in Germany today
if any one takes the trouble to go and look for them." *räusper* Na hoffentlich nicht...;)
Wer mehr wissen will, kann hier
nochmal die ganze Story in Englisch und etwas ausführlicher nachlesen!